Was die Jugend an der Stadt schätzt, das schätzt ebenso die ältere Generation. Das Leben in der Stadt ist im besten Fall eines der kurzen Wege. Altersgerecht wohnen wird dadurch ermöglicht. Von Julia Alber

Altersgerecht wohnen

Foto: pikselstock – stock.adobe.com

Wem das Eigenheim auf dem Land mit den Jahren zu groß wird, überlegt durchaus einen Umzug in die Stadt. Dort ist dann die zentral gelegene Wohnung gefragt. Wer dem Wohnen in der Stadt die besten Seiten abgewinnen möchte, könnte gerade im Alter die Vorteile „generationenübergreifender Wohnquartiere“ entdecken.

Mit einem Mix der unterschiedlichsten Wohnformen und -typen sprechen diese alle Altersklassen an, bieten Familien wie auch Singles ein ansprechendes Wohnumfeld. Hier kann man sein tägliches Leben gestalten, sich versorgen, seine sozialen Kontakte pflegen. Die Barrierefreiheit endet, wenn gut durchdacht, nicht an der Haustüre, sondern setzt sich im Quartier fort.

Wer sich unsicher ist, ob die zur ­Auswahl stehenden neuen vier Wände wirklich alle Kriterien für Barrierefreiheit erfüllen, tut gut daran, einen fachkundigen Berater hinzuzuziehen. Wer im Alter umzieht, dem stehen verschiedenste Wohnmöglichkeiten zur Auswahl, die dabei helfen, so lange wie möglich selbstständig zu bleiben, auch wenn die Fitness nicht mehr das ist, was sie mal war, oder eine Erkrankung Hilfe notwendig werden lässt. Das passende Wohnmodell ist dabei zwar auch eine Frage der Finanzierung, aber weit mehr eine der Persönlichkeit.

Im Mehrgenerationenwohnhaus ist niemand alleine

Wer gerne mit Menschen zusammen ist, vielleicht gar von einer Großfamilie geträumt hat, die nie verwirklicht wurde, kann sich diesen Traum in einem Mehrgenerationenwohnhaus erfüllen. Neben den privaten Räumlichkeiten zeichnen sich Mehrgenerationenhäuser durch die gemeinschaftlich genutzten Räume aus, von der Gemeinschaftsküche über Bastel- und Hobbyraum bis hin zum Gemeinschaftsgarten. Hier ist niemand allein, niemand einsam, und Hilfe ist nie weit.

Betreutes Wohnen, das ermöglicht Selbstständigkeit ganz entsprechend den eigenen Bedürfnissen in Kombination mit der Sicherheit, dass im Bedarfsfall ein Mehr an Pflege und Betreuung schnell organisiert werden kann. Man lebt sein eigenes Leben, führt, so wie es geht, den eigenen Haushalt. Oft ist auch für Unterhaltung gesorgt, gibt es Angebote für die Freizeitgestaltung oder ein Café.

Altersgerecht wohnen: Wohngemeinschaften sind nicht nur etwas für junge Leute

Viele Anbieter gibt es für diese Form des Wohnens. Immer wieder werden auch moderne Seniorenwohnanlagen neu gebaut, die durchaus auch „Seniorenresidenz“ heißen können. Ob man sich im betreuten Wohnen eine Wohnung kauft oder mietet, es ist immer wichtig, sich neben Ausstattung, Lage und Angebot besonders über Art und Umfang der Serviceleistungen und deren Kosten zu informieren.

Im Alter nochmals jung sein, so hört es sich an, wenn Oma oder Opa in eine Senioren-WG zieht. Dabei: Wohngemeinschaften sind durchaus nicht nur etwas für junge Menschen.  Wer relativ selbstständig ist, aber nicht allein leben möchte und das Zusammensein mit Gleichgesinnten mag, für den kann gerade im Alter eine Wohngemeinschaft durchaus wieder interessant werden. Wie beim Mehrgenerationenwohnen ist es hier allerdings entscheidend, dass die Chemie unter den Mitbewohnern stimmt und von allen WGlern ist Toleranz gefordert.

Weitere Infos rund ums Thema gibt es auch hier http://www.wohnungsanpassung-bag.de