Nach der erfolgreichen Erstausgabe in diesem Sommer: Am Freitag ist die zweite Ausgabe des Magazins Der Stuttgarter Westen für die Westentasche in der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten erschienen. Die Winterausgabe hält Themenschwerpunkte wie „Shopping-und Kulturangebote zu Weihnachten“, „Stadtteilhopping: Das sind die Hotspots“ oder „Keine Langeweile für Kinder und Jugendliche im Stadtteil“ bereit. Lesen Sie heute: Mobilität in S-West. Von Tatjana Eberhardt

Der Stuttgarter Westen für die Westentasche_

Foto: Tatjana Eberhardt

129 Straßen und verschiedenste Verkehrsteilnehmer – nicht ganz so einfach alle zufrieden zu stellen. Die einen wollen mehr Parkplätze, die anderen mehr Radwege und die Fußgänger wollen natürlich auch ihren Platz in öffentlichen Raum. Unsere Der Stuttgarter Westen für die Westentasche-Autorin hat mit Bezirksvorsteher Bernhard Mellert gesprochen.

„Einen Mobilitätsausschuss gibt es bereits, welcher auch fortgesetzt werden soll“, erklärt Mellert. „Innerhalb der Fraktionen können einzelne Themen, die noch nicht abgestimmt wurden, diskutiert werden. Die Stadtverwaltung kommt sehr gerne zu Besuch, was eine tolle Angelegenheit ist.“ „Im Stadtbezirk Stuttgart-West waren zum 30. Juni 2019 insgesamt 20 230 Pkw zugelassen, davon 16 245 mit privater und 3985 Pkw mit gewerblicher Anmeldung“, berichtet das Statistische Amt der Stadt Stuttgart.

Der Bezirk ist vor allem von stehenden Autos geprägt und der Konkurrenzkampf um jeden einzelnen Parkplatz ist groß. „Ungefähr 10 000Parkplätze gibt es“, teilt zudem das städtische Tiefbauamt mit. „Zudem fi nden sich hier 454 Parkscheinautomaten und circa 9250 gebührenpflichtige Stellplätze im Parkraummanagementgebiet (PRM) Stuttgart-West.“ Das PRM wurde hier eingeführt, um die Parkplatzsituation zu verbessern. Zudem wurden stellenweise Bewohnerparkgaragen realisiert.

Ausbau der Bushaltestellen für bewegungseingeschränkte Passanten

„In Stuttgart-West gibt es bereits 13 Ladestationen (mit je zwei Ladepunkten) im öffentlichen Raum auf städtischen Flächen. Weitere 30 wurden jüngst ausgeschrieben und werden in den kommenden circa zwei Jahren errichtet“, gibt die städtische Abteilung Mobilität – Koordinierungsstelle Elektromobilität bekannt. Die exakten Orte stünden derzeit noch nicht fest und sind Gegenstand von Planungsprozessen und Begehungen. Eine Gesamtübersicht zu E-Ladenstationen (städtischer und weiterer Anbieter) finden sich online unter https://www.emobil-region-stuttgart.de/%C3%B6ffentliche-ladestationen.html

Vier Stadtbahnlinien, sechs S-Bahnlinien und fünf Buslinien – der öffentliche Personen-Nahverkehr ist gut vertreten. Eine Ausweitung der Taktzeiten der Buslinien 40 und 44 auch am Abend auf den 15-Minuten-Takt erfolgte 2018. Nach und nach ist auch der Ausbau von Bushaltestellen angedacht, damit sie auch von bewegungseingeschränkten Menschen und Eltern mit Kinderwagen ohne Probleme genutzt werden können.

Die Stuttgarter Westen für die Westentasche-Redaktion weiß: Im Stadtteil sind Fahrradgaragen geplant

„Der Ausbau von Radwegen ist ein großes Thema im Stadtbezirk“, sagt Mellert. Und in den vergangenen Jahren wurde an vielen Stellen der Radverkehr gefördert. Unter anderem der Radstreifen Herderstraße und der Radschutzstreifen Zeppelinstraße. In Planung sind außerdem Radrouten. Hierbei fand ein erstes Treffen im November 2019. Nur wenige bauliche Maßnahmen seien notwendig, da die Hauptrouten im Wesentlichen durch Tempo-30-Zonen führen, die Ausschilderung sei aber umso wichtiger. Des Weiteren müssen mehr gesicherte Abstellplätze geschaffen werden. „Öffentliche Fahrradgaragen sind zudem angedacht“ sagt Mellert.

„Für den Westen sind vier Hauptfußwegerouten und drei Flanierrouten vorgesehen, die Realisierung ist für nächstes Jahr angedacht“, so Mellert. „Derzeit sind Maßnahmen an der Hauptfußroute vom Vogelsang im Westen in Richtung Rotebühlplatz (Hauptfußroute 7) in Planung.“ Was im Schwabtunnel passieren wird, ist laut Mellert auch spannend: „Der Bereich soll fußgänger- und fahrradfreundlicher werden.“ Das städtische Tiefbauamt teilt außerdem mit, dass in diesem Jahr hauptsächlich Gehwegabsenkungen für die Verbesserung der Querungsmöglichkeiten hergestellt beziehungsweise Bodenindikatoren ergänzt worden sind.

Und auch das Stadtplanungsamt gibt bekannt, dass laufend Gehwegnasen geschaffen werden, um die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen. So beispielsweise am Kreuzungspunkt Rotebühl-/Schwabstraße.

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Der Stuttgarter Westen für die Westentasche im Winter

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