LIVINGin! ist das Lifestyle-Magazin von E&G Private Immobilien in Kooperation mit der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Ab morgen erhalten alle Kunden des Maklerunternehmens exklusiv die zweite Ausgabe des Magazins. Zu lesen gibt es wieder spannende Berichte über aufregende Inneneinrichtungstrends, schöne Designideen und ganz besondere Häuser nicht nur in Stuttgart. Gesellschafter Björn Holzwarth analysiert kenntnisreich den Stuttgarter Immobilienmarkt, und natürlich wurde auch ein buntes Angebot an exklusiven Objekten in Stuttgart und Umgebung zusammengestellt.

Auszug aus dem Interview mit Aufräumcoach Angelika Hinz

Das traute Heim ist ihre Leidenschaft: Einrichtungsberaterin, Aufräumcoach und Künstlerin Angelika Hinz beschreibt, wie Räume wohnlich werden. Von Petra Mostbacher-Dix

Gilt Mies van der Rohes Prinzip „Weniger ist mehr“ auch für das Einrichten?

Das ist nicht pauschal zu beantworten. Es kommt darauf an, mit wie vielen Dingen man sich wohlfühlt. Für mich ist auch weniger mehr, es befreit, nimmt Entscheidungen ab, man wird klarer im Kopf. „Weniger“ lässt Räume großzügiger wirken, zur Ruhe kommen. Den Hausrat indes auf 100 Dinge runterzubrechen ist nicht für jeden stimmig – ein Heim soll gemütlich sein, und das bedeutet für jeden und jede etwas anderes.

Welche Fragen stehen vor dem Einrichten an?

Wie will ich leben? Welche Anforderungen soll ein Raum erfüllen? Ist er Rückzugsort, um aufzutanken? Womit möchte ich mich umgeben? Man muss Prioritäten setzen, mitunter auch Kompromisse eingehen. Das Wohnzimmer mag für den ein Rückzugsort, für den anderen Geselligkeit sein.

Und stilistisch?

Sich fragen, was ein Raum ausstrahlen soll. Helligkeit und Frische? Warme Gemütlichkeit? Mag man es geradlinig oder verspielt, farbig oder eher neutral sandig-erdig, gemustert oder einfarbig? Bevor es ins Möbelhaus geht, sollte man eine Liste mit Prioritäten aufstellen. Gerne auch Ideen sammeln von Dingen, die einem gefallen, in Zeitschriften, in Hotels, im Internet. Es geht um den roten Faden. Achtung: Zu perfekt wird schnell langweilig! Also mutig die Persönlichkeit, ja Stilbrüche einbringen, das belebt. Es soll ja nicht wie im Katalog aussehen.

Stauraum ist oft ein Riesenproblem. Ihre Lösung?

Ausmisten! Nach dem Pareto-Prinzip nutzen wir in 80 Prozent unserer Zeit 20 Prozent unserer Besitztümer. Was will und brauche ich wirklich um mich? Was belastet mich, weil ich es nicht mehr nutze? Von Letzterem trenne ich mich. Um sich an etwas zu erinnern, reichen vielleicht zwei Dinge statt 50. Wer einen Teil der Wohnung konsequent als Stauraum definiert, macht den Rest umso freier und wohnlicher.

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Das komplette Interview und alle weiteren Berichte gibt es hier https://www.eug-immobilien.de/privat-immobilien/news#lifestylemagazin

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