Wer Wasser aus der Leitung trinkt, spart nicht nur viel Geld, sondern auch Plastik. Die vom Künstler Jörg Tacke exklusiv für die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten gestalteten Trinkflaschen mit Stuttgart-Motiv unterstützen umweltbewusstes Verhalten und  sind ab sofort in unterschiedlichen Designs verfügbar. Von Corinna Pehar

Immer mehr Menschen folgen dem Trend und setzen aus gesundheitlichen sowie umweltfreundlichen Gründen auf Glasflaschen, die sie sich kurzerhand selbst am Wasserhahn auffüllen. Dass genau das die beste Art ist, Wasser zu genießen, davon ist auch Bernhard Röhrle, Sprecher der Landeswasserversorgung (LW) mit Sitz in Stuttgart, überzeugt. Aus diesem Grund befürwortet er auch die neue Glasflaschen-Kampagne der Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten – die Trinkflaschen mit Stuttgart-Motiv sind ab sofort erhältlich.

Glas statt Kunststoff – genau das richtige Signal für ein nachhaltigeres Leben. Der Kampf gegen Plastik ist mittlerweile auch im Europaparlament angekommen: „Die EU prüft, ob nicht in die Trinkwasserverordnung aufgenommen werden soll, dass Leitungswasser der Vorzug vor Flaschenwasser zu geben ist“, sagt Röhrle. Entsprechend soll die Verordnung dahingehend geändert werden, dass der „Wahnsinn des tonnenweisen Flaschenwasserkonsums eingeschränkt und somit das Trinken von Leitungswasser gestärkt wird.“

Trinkflaschen mit Stuttgart-Motiv helfen der Umwelt

Denn genau das sei die einfachere, günstigere und meist gesündere Art, Wasser zu trinken: „Jeder Liter kommt direkt ins Haus, bedarf keiner Verpackung und hat zudem immer dieselbe Qualität – ich muss einfach nur den Hahn öffnen.“ Die Qualität regelt die europäische Trinkwasserverordnung. Die Versorgung der Bevölkerung unterliege sehr strengen Bestimmungen, im Rahmen der Trinkwasseranalyse werden mehr als 100 Einzelparameter untersucht. Aufgrund der aufwändigen und regelmäßigen Untersuchungen sei das Leitungswasser eines der am besten kontrollierten Lebensmittel überhaupt, sagt Röhrle.

Das Argument, dass alte Leitungen die Qualität des Trinkwassers beeinflussen, kann Röhrle widerlegen: „Alter Stein, Guss und Stahl sind unbedenklich – das ist alles geregelt, darauf kann sich der Kunde verlassen.“ Allerdings, so hebt er in diesem Zusammenhang hervor, seien die Wasserversorger nur für die Hauptleitungen von den Brunnen und Quellen zu den Verbrauchern verantwortlich – die letzten Meter Leitungen liegen in den Häusern und damit in der Verantwortung des Hausbesitzers. „In 95 Prozent der Fälle sind die Hausanschlüsse in Ordnung“, sagt der Experte.

Ein Liter Trinkwasser kostet 0,2 Cent

Woher die Stuttgarter ihr Trinkwasser bekommen, lässt sich nicht ganz so einfach beantworten. Denn die Stadt ist quasi durch das Neckartal zweigeteilt: Der östliche Bereich von Esslingen über Gablenberg in den Talkessel bis weiter nach Feuerbach und Zuffenhausen bekommt sein Trinkwasser von der LW und somit von der Schwäbischen Alb und aus der Donau. Die Filderbezirke, der Westen und Süden der Stadt lässt sich sein Wasser mithilfe der Netze BW vom Bodensee schmecken. „Geschmacklich liegen beide ganz nah zusammen“, weiß Röhrle. Wer genau wissen möchte, woher sein Wasser kommt, kann beim örtlichen Versorger nachfragen.

Und er appelliert auch an den Schwaben und seinen Geldbeutel: Ein Liter Trinkwasser kostet 0,2 Cent. Wer mit dem Auto zum Supermarkt fährt und sich abgefüllte Wasserflaschen kauft, der zahle „ein Vielfaches“. Je nachdem ob man es beim Discounter kauft oder eine teurere Marke wählt, liegt der Preis zwischen 19 Cent und einem Euro. Für einen Euro bekommt man also rund 500 Liter Leitungswasser frei Haus.

Trinkflaschen mit Stuttgart-Motiv

• Fassungsvermögen:  ca. 700 ml
• Höhe: ca. 270 mm
• Gewicht: ca. 450 Gramm
• 100 % Made in Germany
• Umweltfreundlich
• Einzelpreis: 29,95 Euro
• 3er-Set zum Sparpreis erhältlich: Nur 79,95 Euro

Trinkflaschen mit Stuttgart-Motiv

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