Viel zu lesen, viel zu entdecken – Ihre „Zeitung für alle“.  Als zusätzliches Angebot für informative Lese-Momente gab es am ersten April-Wochenende eine Überraschung in Ihrem Briefkasten. Lesen Sie heute: Kleiner Verzicht, große Wirkung – so beeinflusst 24 Stunden Fasten Körper und Geist. Von Corina Wießler

 

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Das Naschen sein lassen:

Ein Leben ohne Schaumkuss und Schokoriegel? Das ist ganz schön schwer. Denn wenn man Zucker isst, springt das Belohnungszentrum im Gehirn an, und im Körper werden Glückshormone ausgeschüttet. Viele Menschen nehmen deshalb zu viel Zucker zu sich. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel ständig erhöht. Gefährlich wird es, wenn das körpereigene Insulin die Menge nicht mehr abbauen kann – das Risiko, an Diabetes zu erkranken, wächst dann. Auch die Arterien leiden. Die Gefäßwände werden angegriffen, es bilden sich Ablagerungen. Verzichten lohnt sich: Die Zucker-Abstinenz ist nicht nur gut für die Gefäße, sondern steigert zudem die Konzentration und macht rundherum einfach fitter.

Auf Fast Food verzichten:

Currywurst, Pizza und Döner enthalten in der Regel erhebliche Anteile an Salz, Zucker, gesättigten tierischen Fetten und künstlichen Zusatzstoffen, wie Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und, und, und. All diese Zutaten haben ein sehr hohes Suchtpotenzial, das dazu führt, dass man immer seltener der Versuchung widerstehen kann. Zudem unterbinden diese Zusätze das natürliche Sättigungssignal. Kein Wunder also, dass der häufige Verzehr nicht „nur“ süchtig, sondern auf Dauer auch fett und krank macht. Bleibt man konsequent, wird die Haut schöner, die Stimmung auffallend besser – und man fühlt sich insgesamt einfach wohler als zuvor.

Den Fleischkonsum verringern:

Ob Salami, Schnitzel oder Steak – davon isst jeder Einzelne durchschnittlich 160 Gramm pro Tag. Doppelt so viel wie Experten empfehlen. Ein hoher Konsum erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Darmkrebs und geht mit hohem Ressourcenverbrauch einher. So werden für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch zirka 15 400 Liter Wasser benötigt. Damit könnte man 100 Mal baden.
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An der frischen Luft kann der Körper aufatmen und sich erholen

Den Glimmstängel beiseite legen:

Egal in welchem Alter – Aufhören lohnt sich immer: Bereits 30 Minuten nach dem letzten Glimmstängel verbessert sich die Durchblutung der Haut, sie altert langsamer. Acht Stunden nach dem letzten Zug fällt es dem Körper leichter, die Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Und nach 24 Stunden sinkt das Herzinfarktrisiko.

Alkohol gegen Wasser tauschen:

Spirituosen schaden den Organen. So braucht der Körper für das abendliche Glas Wein nachts drei Stunden, um den Alkohol abzubauen. Einmal den Rebensaft gegen Wasser auszutauschen, hilft dem Herzen schon dabei, zu einem gesunden Rhythmus zurückzukehren. Das Risiko für Leberschäden wird gesenkt, zudem spart man so Kaloien und schläft auch besser.

Das Auto stehen lassen:

Wenn es möglich ist, steigt man in seiner freien Zeit aufs Fahrrad oder geht zu Fuß. An der frischen Luft kann der Körper aufatmen und sich erholen. Die Bewegung stärkt das Immunsystem und bringt den Kreislauf in Schwung. Das beugt eventuell einem Herzinfarkt vor und senkt so ganz nebenbei noch das Stresslevel. Auch das Gehirn wird mit reichlich Sauerstoff versorgt. Eine weitere Belohnung – wer das Auto stehen lässt und sich selbst bewegt, beugt Fettpölsterchen und schlechter Laune vor.

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